Prozess- und                            Embodimentfocussierte Psychologie

Der Hirnforscher Antonio Damasio bezeichnet den Körper als die  Bühne der Gefühle.  Nicht immer reichen für Verstehen und Veränderung Worte oder Gedanken aus. Mitunter benötigt man das genaue Hinhören auf den Körper,  eine veränderte Haltung, eine neue Bewegung...

 

Die Prozess- und Embodimentfocussierte Psychologie stellt entsprechende Übungen und Impulse zur Verfügung, die wirksam Veränderungsprozesse in Gang bringen: So zum Beispiel das Klopfen von Akupunkturpunkten als heilsame Verstörung festgefahrener dysfunktionaler emotionaler Aktivierungsmuster, selbstwertstärkende Affirmationen oder die Arbeit mit ideomotorischen Signalen und somatischen Markern.

Diese lassen sich gut in Coaching und Psychotherapie, aber auch als Selbsthilfe zwischen den einzelnen Sitzungen nutzen.

Zunächst wird dabei auf das belastende Gefühl focussiert und eventuell begleitende hinderliche Einstellungen und Glaubenssätze aufgespürt. Diese werden dann in der Anwendung der Übungen bearbeitet, so dass die belastenden Gefühle distanzierter erlebt werden können und mehr und mehr in den Hintergrund treten und sich schließlich auflösen. Das Ergebnis ist eine Selbstberuhigung und wachsende Selbstannahme sowie, durch die konkrete Anwendung der Übungen, eine Erfahrung der Selbstwirksamkeit.